Projektinfo


Im Projekt Biodiver(c)ity schaffen wir durch naturnahe Bepflanzung strukturreiche Kleinhabitate in der Stadt. Diese dienen einer assoziierten Insektengemeinschaft als Lebensraum. Die trittsteinartige Vernetzung dieser Naturinseln bildet einen Korridor, entlang dem sich verschiedene Tierarten aufhalten können (diesem Prinzip liegt auch das EU-Programm Natura 2000 zugrunde – lediglich der Maßstab ist ein anderer). Diese vernetze Verfügbarkeit von Lebensraum fördert die lokal-urbane Biodiversität.

Neben der ‚Ökologisierung‚ konventioneller städtischer Grünflächen, platzieren wir extravagante Großgefäße an Orten mit hohem Personenaufkommen, welche ebenfalls eine naturnahe Gestaltung mit autochtonen (also nicht exotischen) Pflanzen beherbergen. Mittels Infotafeln informieren wir die interessierte Öffentlichkeit über die Projektinhalte und -ziele.

Umgesetzt wird das Projekt von den Schülerinnen und Schülern der Tiroler Fachberufsschulen (TFBS):

TFBS für Garten, Raum und Mode – Bepflanzung

TFBS für Bautechnik und Malerei – Herstellung der Pflanzgefäße

TFBS St. Nikolaus – Erstellung von Webauftritt, Drucksachen und Infotafeln.

Die Dokumentation unserer Bemühungen erfolgt durch das Institut für Ökologie der Universität Innsbruck.

Um dem Thema ‚Vielfalt in der Stadt‚ sowohl in biologischer als auch gesellschaftlich-kultureller Hinsicht Raum zu geben, möchten wir die Projektflächen zu Orten für Begegnung, Diskussion und Austausch entwickeln. Das soll durch Zusammenführen unterschiedlicher Interessensgruppen gelingen. Unterstützt werden wir dabei vom Verein N.E.u.E, der neben der laufenden Pflege auch wiederkehrende Infoveranstaltungen an unseren Standorten organisiert.

Wer tiefer in die Thematik eintauchen möchte, bitte hier entlang…