Natur und Stadt


Lange Zeit verstand man unter Naturschutz das Abriegeln natürlicher und ursprünglicher Gebiete. Auch heute besitzen Naturparks, zu denen der Zutritt für Menschen reglementiert ist und die eine besonders schützenswerte Flora und Fauna beherbergen, durchaus ihre Berechtigung.

Seit einigen Jahren weiss man aber, dass auch Städte regelrechte Hotspots der Biodiversität sein können.

Das Mikroklima in städtischen Ballungsräumen ist milder und viele Tiere finden mehr Unterschlupfmöglichkeiten und ein besseres Nahrungsangebot als beispielsweise in Kulturlandschaften, die intensiv-industriell landwirtschaftlich genutzt werden.

Städtische Wildnis kann man insbesondere durch das Bereitstellen naturnaher Grünflächen fördern, so wie wir das im Projekt Biodivercity machen. Den Stellenwert von Naturschutz, insbesondere im urbanen Umfeld erläutert Landesumweltanwalt Mag. Johannes Kostenzer im Interview.

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